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Ratgeber

Social Recruiting Kosten: Wovon der Preis abhängt und wie Sie Angebote vergleichen

Was Social Recruiting kostet, hängt von drei Bausteinen ab: dem Anzeigenbudget bei Meta, LinkedIn oder anderen Netzwerken, der Gestaltung von Anzeigen und Bewerbungsweg und der Betreuung der Kampagne. Eine seriöse Pauschale gibt es nicht, weil Stellen, Region und Wettbewerb um dieselben Fachkräfte sehr unterschiedlich sind.

Diese Seite zeigt, was in jedem Baustein steckt, welche Fragen Sie einem Anbieter stellen sollten und wie Sie die Kosten am Ende richtig bewerten: pro Einstellung, nicht pro Klick.

  • 7 Abschnitte
  • 6 Fragen
  • ca. 5 Min. Lesezeit
Inhalt
  1. Die drei Kostenbausteine im Überblick
  2. Was den Preis nach oben oder unten treibt
  3. Pauschale, Monatsbudget oder Erfolgsprovision?
  4. Zehn Fragen, mit denen Sie Angebote vergleichbar machen
  5. Richtig rechnen: Kosten pro Einstellung statt Kosten pro Klick
  6. Selbst machen oder Agentur beauftragen?
  7. So rechnet Weber Media ab
  8. FAQ: Häufige Fragen zu den Kosten von Social Recruiting

Die drei Kostenbausteine im Überblick

1. Anzeigenbudget

Das Geld, das direkt an die Plattform geht. Die Höhe legen Sie selbst fest, als Tagesbudget oder als Budget für die gesamte Laufzeit. Bei Meta, also Facebook und Instagram, werden Werbeplätze per Auktion vergeben. Laut Meta entscheidet dabei nicht allein das höchste Gebot: Die Auktion berücksichtigt Werbeziel, Budget, Laufzeit, Zielgruppe und Gestaltung der Anzeige.

2. Gestaltung

Anzeigentexte, Fotos, kurze Videos und die Bewerbungsseite. Der Aufwand hängt davon ab, ob vorhandenes Material genutzt werden kann oder ob vor Ort fotografiert und gefilmt wird, und wie viele Varianten für Tests entstehen.

3. Betreuung

Zielgruppenanalyse, Einrichtung der Kampagne, laufende Optimierung, Auswertung und, je nach Anbieter, die Vorqualifizierung von Bewerbungen per Telefon. Manche Anbieter rechnen das als Monatspauschale ab, andere je Kampagne.

Was den Preis nach oben oder unten treibt

  • Anzahl und Ähnlichkeit der Stellen: Mehrere ähnliche Stellen an einem Standort teilen sich Zielgruppe, Texte und Gestaltung. Sehr unterschiedliche Profile brauchen jeweils eine eigene Ansprache.
  • Region und Wettbewerb: Suchen viele Betriebe in derselben Region dieselben Fachkräfte, braucht die Kampagne mehr Reichweite und oft mehr Laufzeit.
  • Größe der Zielgruppe: Je enger das Profil, etwa eine seltene Spezialisierung in einem kleinen Umkreis, desto weniger Menschen kommen infrage und desto länger dauert es, genug passende Bewerbungen zu sammeln.
  • Attraktivität des Angebots: Ein Angebot, das sich klar von anderen Arbeitgebern abhebt, braucht weniger Anzeigenbudget pro Bewerbung als ein austauschbares.
  • Bewerbungsweg: Ein langes Formular oder eine Karriereseite, die am Handy schwer zu bedienen ist, kostet Bewerbungen und damit Geld.
  • Laufzeit und Mindestvertragsdauer: Kurze Tests sind günstiger, liefern aber weniger Daten für Verbesserungen.

Pauschale, Monatsbudget oder Erfolgsprovision?

Social-Recruiting-Anbieter arbeiten meist mit einem festen Preis je Kampagne oder einer monatlichen Betreuung. Das Anzeigenbudget wird dabei entweder im Paket genannt oder getrennt ausgewiesen.

Viele Social-Recruiting-Anbieter rechnen also nicht pro Einstellung ab, anders als die klassische Personalvermittlung, die bei erfolgreicher Einstellung einen Anteil am Jahresgehalt berechnet. Wie sich Personalvermittlung, Headhunter und Projektmodell unterscheiden, lesen Sie im Ratgeber Was kostet eine Recruiting Agentur?.

Zehn Fragen, mit denen Sie Angebote vergleichbar machen

Erst mit diesen Antworten werden zwei Preise wirklich vergleichbar. Ein günstiges Angebot ohne Anzeigenbudget und ohne Bewerbungsseite ist am Ende oft nicht günstiger.

  • Ist das Anzeigenbudget im Preis enthalten oder kommt es hinzu?
  • Wie hoch ist das empfohlene Anzeigenbudget, und wie wird es begründet?
  • Wer erstellt Texte, Fotos und Videos, und wie viele Varianten werden getestet?
  • Ist eine Bewerbungsseite enthalten, und funktioniert sie am Handy in wenigen Schritten?
  • Wie lang ist die Mindestlaufzeit, und wie kann gekündigt werden?
  • Wem gehören Werbekonto, Anzeigen, Bilder und Bewerberdaten nach dem Projekt?
  • Wie kommen Bewerbungen bei Ihnen an: direkt im Bewerbermanagement oder als weitergeleitete E-Mail?
  • Werden Bewerbungen vorqualifiziert, und von wem?
  • Welche Kennzahlen werden berichtet, und wie oft?
  • Gibt es einen festen Ansprechpartner?

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Richtig rechnen: Kosten pro Einstellung statt Kosten pro Klick

Klickpreise und Reichweite sagen wenig darüber, ob eine Kampagne sich lohnt. Aussagekräftig sind zwei Kennzahlen:

  • Kosten pro Bewerbung: alle Kosten der Kampagne, also Anzeigenbudget, Gestaltung und Betreuung, geteilt durch die Zahl der Bewerbungen.
  • Kosten pro Einstellung: dieselben Gesamtkosten geteilt durch die Zahl der Einstellungen. Diese Zahl können Sie direkt mit der Provision einer Personalvermittlung oder den Kosten einer Jobbörsen-Anzeige vergleichen.

Die Kosten des Nichtstuns

Auch eine unbesetzte Stelle kostet Geld: durch Mehrarbeit im Team, verschobene Aufträge oder Überstunden. Welche Zahlen es dazu gibt, lesen Sie im Abschnitt zu den versteckten Kosten im Ratgeber Recruiting-Kosten.

Selbst machen oder Agentur beauftragen?

Eine Social-Recruiting-Kampagne können Sie grundsätzlich selbst im Werbeanzeigenmanager von Meta einrichten. Das spart die Betreuungskosten, kostet aber Zeit für Einarbeitung, Gestaltung, Tests und die Antwort auf Bewerbungen.

Selbst machen lohnt sich eher, wenn Sie regelmäßig ähnliche Stellen besetzen und jemand im Team Zeit und Erfahrung mit Werbeanzeigen hat. Eine Agentur lohnt sich eher, wenn mehrere Stellen dringend sind, die Zielgruppe schwer erreichbar ist oder bisherige Anzeigen kaum passende Bewerbungen gebracht haben.

So rechnet Weber Media ab

Weber Media arbeitet mit einem transparenten Projektmodell: keine Provision pro Einstellung, keine Exklusivität. Das konkrete Budget hängt von Anzahl der Stellen, Region und Profil ab. Im kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot, in dem alle drei Bausteine getrennt ausgewiesen sind.

Wie eine Kampagne bei uns abläuft, lesen Sie unter Social Recruiting: Mitarbeiter über Social Media finden.

FAQ: Häufige Fragen zu den Kosten von Social Recruiting

Was kostet Social Recruiting?

Eine seriöse Pauschale gibt es nicht. Die Kosten setzen sich aus dem Anzeigenbudget, der Gestaltung von Anzeigen und Bewerbungsweg sowie der Betreuung der Kampagne zusammen. Wie hoch sie ausfallen, hängt vor allem von Anzahl und Art der Stellen, der Region und der Laufzeit ab.

Ist das Anzeigenbudget im Preis einer Social-Recruiting-Agentur enthalten?

Das ist je nach Anbieter verschieden. Manche nennen ein Paket inklusive Anzeigenbudget, andere weisen es getrennt aus und rechnen es direkt über Ihr eigenes Werbekonto ab. Fragen Sie vor dem Vergleich ausdrücklich danach.

Wie viel Anzeigenbudget brauche ich für Social Recruiting?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Das Budget legen Sie selbst fest. Wie weit es reicht, hängt von Größe der Zielgruppe, Region, Wettbewerb und Qualität der Anzeige ab. Ein seriöser Anbieter begründet seine Empfehlung mit Zielgruppe und Region statt mit einer Standardzahl.

Wie messe ich, ob sich Social Recruiting lohnt?

Über die Kosten pro Einstellung: alle Kosten der Kampagne geteilt durch die Zahl der Einstellungen. Diese Zahl ist mit Jobbörse oder Personalvermittlung direkt vergleichbar. Klickpreise und Reichweite allein sagen wenig.

Gibt es Social Recruiting auf Erfolgsbasis?

Viele Social-Recruiting-Anbieter rechnen nicht pro Einstellung ab, sondern je Kampagne oder als monatliche Betreuung. Eine Provision bei erfolgreicher Einstellung ist dagegen das typische Modell der klassischen Personalvermittlung. Fragen Sie bei jedem Angebot nach, wofür genau bezahlt wird.

Kann ich Social Recruiting selbst machen?

Ja, über den Werbeanzeigenmanager von Meta. Sie sparen die Betreuungskosten, brauchen aber Zeit und Erfahrung für Zielgruppe, Gestaltung, Tests und schnelle Antworten auf Bewerbungen.

Passende Leistungen

Transparentes Angebot im Erstgespräch

Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir Ihre offenen Stellen, schätzen das Kandidatenpotenzial in Ihrer Region ein und nennen Ihnen ein Angebot, in dem Anzeigenbudget, Gestaltung und Betreuung getrennt ausgewiesen sind.

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